Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Diesen Titel hat die Berufsbildende Schule im Jahr 2008 erworben.

Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage – hinter diesem Titel verbirgt sich eine Selbstverpflichtung, aktiv gegen jede Art von Rassismus und jede Form von Diskriminierung vorzugehen, sei es Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Besonderheiten, der politischen Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung.

Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage ist:

  • ein aktives Beteiligungsprojekt von Jugendlichen für Jugendliche.
  • richtet sich gegen jede Form sozialer Ausgrenzung.
  • ist antirassistische Arbeit ohne erhobenen Zeigefinger.
  • bedeutet konzentrierte Arbeit am Thema Rassismus und Diskriminierung.

Die Initiative hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1988 in Belgien zu einem europäischen Schulnetzwerk entwickelt. In Deutschland ist es mittlerweile das größte Schulnetzwerk; seit seiner Einführung im Jahre 1995 haben bisher über 400 Schulen den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erworben.

Seit Frühjahr 2007 bereitet ein Aktionskreis von Schülern und Lehrern der Berufsbildenden Schule das Projekt Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage vor. Damit wird den Jugendlichen ein Beteiligungsangebot gegeben, in dem sie nützliche Erfahrungen und Einsichten über Rassismus und Diskriminierung jeder Art sammeln und soziales Engagement entwickeln und einüben können. Hinzu kommt vor dem Hintergrund der Selbstverpflichtung der Aspekt des Einsatzes für Menschenrechte im Schulalltag und Aufbau einer demokratischen Einstellung.


Ansprechpartner

Kerstin Schmidt-Gehring

Heinrich-Haus gGmbH
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Kerstin Schmidt-Gehring

kerstin.schmidt-gehring@heinrich-haus.de