Kategorie: Heinrich-Haus Pressemitteilungen
Herzlicher Empfang für Bischof Tebartz van Elst
Seelsorger besucht Wilhelm-Albrecht-Förderschule in Höhn
HÖHN. Einen herzlichen Empfang bereiteten die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Albrecht-Förderschule in Höhn Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst. Bei seiner Visitation im katholischen Bezirk Westerwald besuchte der Bischof die Einrichtung und gewann einen Einblick in den Alltag an der Förderschule. Er sprach mit den Mädchen und Jungen, traf mit der Schulleitung und Mitarbeitern zusammen, betete mit der Schulgemeinschaft und erlebte eine Schulstunde in der ersten Klasse mit. Insgesamt 87 Schülerinnen und Schüler im Alter von sechs bis 19 Jahren besuchen die Wilhelm-Albrecht-Schule. Die Einrichtung ist als Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung für Menschen mit Behinderungen staatlich anerkannt und wird seit 2007 vom Heinrich-Haus in Neuwied, das zur Josefs Gesellschaft gehört, getragen.
Bischof Tebartz-van Elst lobte die Arbeit der Mitarbeiter und die Möglichkeiten, die die Räumlichkeiten der Schulgemeinschaft in Höhn bieten: „Man spürt, dass es den Schülern hier gut geht und sie gern hier her kommen und lernen. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt“, sagte der Bischof. Integration, Teilhabe und Vernetzung sind wichtige Säulen der pädagogischen Arbeit in der Einrichtung. „Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler gut und ganzheitlich auf das Leben nach ihrer Schulausbildung vorbereiten“, erklärten Schulleiterin Elisabeth Wiebecke und Geschäftsführer Erwin Waider. Dabei spielt auch die Wertevermittlung und die Weitergabe des christlichen Menschen- und Weltbildes eine große Rolle. „Wir freuen uns deshalb auch sehr über die gute Zusammenarbeit mit dem Pastoralteam und das gute Miteinander im Pastoralen Raum“, so Wiebecke und Waider.
Regelmäßig finden in der Schule besondere Gottesdienste und Gebetszeiten statt und es gibt Unterrichtseinheiten, die sich an den liturgisch geprägten Zeiten orientieren. Auch bei der Vorbereitung auf die erste heilige Kommunion wird eng zusammengearbeitet, da es einigen Mädchen und Jungen angesichts ihrer Behinderung nicht möglich ist, bei der Vorbereitungszeit in der Pfarrei dabei zu sein. Im Leben der Schulgemeinschaft spielen auch Symbole und Zeichen eine große Rolle. Deshalb schenkte Bischof Tebartz-van Elst den Schülerinnen und Schülern ein kleines Standkreuz, das künftig einen festen Platz in der Andachtsecke der Schule haben soll. „Das Kreuz verweist auf Christus und will Euch an die Liebe Gottes zu uns Menschen erinnern“, erklärte der Bischof den Kindern und jungen Erwachsenen.





